Cinemathicus scientificus fictus


Das Genre „Science-Fiction“ gehört aufgrund der dort eingesetzten sehr modernen Technologien und auftretenden anderen Lebensformen zu einem hochinteressanten Genre. Der menschlichen Phantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt – was sich in diesem Genre ganz besonders zeigt. In der oft weit entfernten Zukunft scheint alles möglich zu sein. Und gerade die Mathematik spielt hier eine zentrale Rolle. Nicht nur Menschen beschäftigen sich hier mit Mathe, sondern auch Aliens. Denn Mathematik fasziniert alle – sowohl auf der Erde als auch im Weltall!

1. E. T. – Der Außerirdische

Ein Held millionenfacher Kindheiten war E.T. 1982 erblickte er das Licht der Leinwand. Ungefähr eine Woche lang verweilte er auf der Erde. Dann kehrte er auf seinen Heimatplaneten zurück. Während dieser einen Woche blieb ihm aber bis heute eines in bleibender Erinnerung. Und damit beschäftigt er sich tagtäglich noch heute: mit der Mathematik!

E.T. möchte auch jungen E.T.s zeigen, welche „merkwürdigen“ geometrischen Formen er auf der Erde gesehen hat!

Selbstverständlich lehrt E.T. auch den kleinen E.T.s die Zeichen, die auf der Erde mannigfaltig gebraucht werden, nämlich die Zahlen.

Bei kleinen E.T.s, die Rechenschwierigkeiten haben, bedient sich E.T. einer sich auf der Erde bewährten Rechenhilfe – einem Rechenrahmen!

Zu einem professionellen Unterricht in Mathematik gehört ab einem bestimmten Zeitpunkt auch der Umgang mit Taschenrechnern mit dazu. Daher lehrt E.T. die kleinen E.T.s auch, wie man einen Taschenrechner korrekt benutzt.

Nachts schaut E.T. sich gerne am Nachthimmel die Kugelform anderer Planten an. E.T. kann einfach nie von der Mathematik – egal, wie spät es ist, genug bekommen!

2. Die „Star Wars-Filme

In der „Rückkehr der Jedi-Ritter“ lehrt Meister Yoda Luke Skywalker auf dem Sumpfplaneten Dagobah, ein Jedi zu werden. Nachdem Luke seine Ausbildung abgeschlossen hat, vernimmt er als Letztes noch von Meister Yoda den Sinn-Spruch der Jedi.

3. Die „Alien-Filme

Ripleys Wahrscheinlichkeit, das Alien zu überleben, fällt bei diesen Berechnungen zu ihren Ungunsten aus!

Bei diesen Berechnungen sieht die Wahrscheinlichkeit schon etwas erfreulicher aus, dass Ripley das Alien überlebt.

Bei diesen Berechnungen sieht die Wahrscheinlichkeit noch etwas erfreulicher aus, dass Ripley das Alien überlebt.

Bei diesen Berechnungen ist die Überlebenswahrscheinlichkeit von Ripley gegenüber dem Alien schon ziemlich gut!

Bei diesen Berechnungen aber ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ripley gegenüber dem Alien triumphiert, am höchsten!

4. Die „Ghostbuster-Filme

Völlig überrascht stellen die Ghostbusters fest, dass auch auf Gespenster der Magic Cube, der Zauberwürfel, aufgrund seiner 43 Quintillionen möglichen Kombinationen eine große Faszination ausübt!

Der Stay-Puft-Marshmallow-Mann gibt sich gemäß seiner Größe auch nur mit dem Megaminx ab, dem XXL-Zauberwürfel, der ca. schlappe 1 · 1068 an Kombinationsmöglichkeiten zu bieten hat (genauer gesagt: eine Hundert Undezillion!)! Das überrascht die Ghostbusters nicht mehr wirklich!

Die Ghostbusters haben es mit sehr eigenartigen Spukgestalten zu tun. Dieses Gespenst hier hat einen Spleen für das Zeichen von Unendlichkeit: ∞!

Es liegt natürlich auf der Hand, dass Geister sich auch mit „Hochgeistigem“ beschäftigen, sprich mit Schach (aufgrund der quasi unendlich vielen Kombinationsmöglichkeiten). Das ist die Gelegenheit für die Ghostbusters, die voll und ganz im Spiel vertieften Gespenster schnellstmöglich einzufangen!

Hochgeistigem können sich einfach keine Geister entziehen! Daher widmen sich Geister auch sehr gerne dem hochgeistigem Spiel Go. Den Ghostbustern erfreut das natürlich, da sich die Geister dadurch viel schneller einfangen lassen!

Wenn Geister sich mit Geistigem oder Hochgeistigem beschäftigen, dann verfolgen sie auch das Ziel einer Ersatzhandlung. Hier bei Tangram gehen sie geometrischen Beziehungen nach, da sie als Geister selbstredend keinerlei richtige Beziehungen mehr haben! Den Ghostbusters schert die Motivation der Geister, warum sie sich jetzt gerade intensiv mit Tangram beschäftigen, wenig – umso mehr erfreut es sie hingegen, dass die ausfindig gemachten Geister für sie eine leichte Beute sind!

Während sich im Weinkeller die Geister an dem alten Wein laben, haben die listigen Ghostbuster ein ektoplasmatisches Fangfeld in Form eines Quadrates unter ihnen platziert.

5. Die „Zurück in die Zukunft-Triologie

In der legendären 1980er-Jahre-Trilogie „Zurück in die Zukunft“ macht Marty McFly durch die Hilfe des genial-verrückten Wissenschaftlers Dr. Emmett Brown mit seinem Rennschlitten, einem DeLorean DMC-12, Zeitreisen – mittels jeweils eines spektakulären Parabelsprunges durch Zeit und Raum! Natürlich ist McFly zunächst überrascht, als Emmett ihm von diesem waghalsigen Fahrmanöver erzählt!

6. Die „Matrix“-Tetralogie

Neo steckt in der „Matrix“-Tetralogie bekannterweise in einer Matrix fest und fällt aus der Matrix heraus – mathematisch gesehen bei der Detiminanten 0, da diese dann „zusammenbricht“.

7. Die „Jussic Park“-und-„Jurassic Word“-Filme

In der „Jurassic Park“-und-„Jurassic World“-Filmreihe sind ohne Ende Dinos zu sehen, die nicht nur perfekt geklont sind, sondern auch raketenmäßig schnell, sprich, exponentiell, wachsen.

8. Die „Terminator“-Filme

Ein digitales Wesen wie der Terminator erfüllt nicht nur ihm aufgetragene Liquidierungs-Aufträge penibel, sondern hat auch einen ausgesprochenen Hang zu Binärem – wie die Mathematik und Mathematik-Arbeiten, wo es nur richtig oder (wie hier) falsch gibt!

Den binären Terminator faszinieren gerade Taschenrechner, da diese gewissermaßen wie er sind – eine (Rechen-)Maschine.

Die „Godzilla“-Filme

In der „Godzilla“-Filmreihe schwimmt das Meermonster in Rekordzeit von einem Ort zum nächsten – und zwar kurvenförmig bzw. im Form einer Kurve. Denn Godzilla liebt diese Fortbewegungsart!

Wenn Godzilla wüsste, wie sie eine Menge an Wissenschaftlern auf Trapp hält, die verzweifelt versuchen, ihre kurvenförmige Fortbewegung mit den Möglichkeiten der Mathematik zu erfassen!

„Metropolis“

Rotwang bedient sich in „Metropolis“ der Mathematik, um die einzige Person, die er je geliebt hat, wieder zu erschaffen: Hel. Dafür baut er einen Maschinenmenschen – dem er ganz zuletzt Leben einhauchen möchte.

In der Unterwelt nimmt in „Metropolis“ die Mathematik eine ganz andere Funktion ein als in der Oberwelt bei dem Wissenschafter Rotwang. Hier dient sie dazu, um die Gleichförmigkeit und die Montonie der Arbeiter bei ihrer Arbeit zu zeigen, indem Symmetrien bei deren langen Reihenbildung erzeugt werden.

„2001: Odyssee im Weltraum“

Ob es mehrdimensionale Räume gibt, das wird am Ende von Stanley Kubricks Filmklassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ metaphorisch thematisiert – und hier mathematisch.

„Die Klapperschlangen“-Filme

Snake Plissken alias Kurt Russell aus John Carpenters Kultfilm „Die Klapperschlange“ steht, wie der Name schon sagt, auf Schlangen (neben Schusswaffen) – und Schlangenmuster. In seinen eigenen vier Wänden zeigt sich das augenscheinlich, auch dass er dort lieber eine Sonnenbrille als eine Augenklappe trägt!

Wenn Snake Plissken alias Kurt Russell aus „Die Klapperschlange“ mit seinem Schlitten unterwegs ist, dann bleibt er seinem ikonischen Look treu!

Wenn sich Snake Plissken aus „Die Klapperschlange“ höchsten Gefahren in einem apokalyptischen Umfeld aussetzt, dann bleibt eines gewahrt: sein unumstößliches Stilempfinden (augenscheinlich zur Schau gestellt durch sein Faible für Schlangenmuster).

„Blade Runner“

In Ridley Scotts Kultfilm „Blade Runner“ jagt Rick Deckard alias Harrison Ford Replikanten. Denn sie stellen eine Bedrohung für die noch verbliebene menschliche Rasse dar. Es ist jedoch nicht so einfach, einen Replikanten von einem Menschen zu unterscheiden. Optisch sehen beide haargenau gleich aus. Fragen aus der Mathematik stellen aber den entscheidenden Faktor, ob es sich um einen Replikanten oder um einen Menschen handelt.

Kein echter Replikant kann in „Blade Runner“ auf Rick Deckards alias Harrison Fords Fangfragen aus der Mathematik nicht-replikantenhaft antworten.

Die „Planet der Affen“-Filmreihe

In dem Kultfilm „Planet der Affen“ versuchen die von den Affen gefangen genommenen Menschen, Mittel und Wege zu finden, um sich aus ihrer unschönen Lage wieder befreien zu können. Ein Weg hierzu stellt die Ermittlung der Affen-Anzahlen dar. Schließlich gibt es Affen-Wissenschaftler (Schimpansen), Affen-Militär (Gorillas) und Affen-Führung (Orang-Utans)!