Cinemathicus horribilis

Das Genre „Horrorfilm“ lässt bis heute das Blut gefrieren, wenn man sich Filme hiervon anschaut! Sich hinter einer Decke verstecken, das hilft auch, wenn der Grusel zu groß werden sollte! Dracula, Frankensteins Monster und Co. sind einfach sehr angsteinflößend! Um so schöner ist es, wenn man diese Horrorgestalten auch man aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen kann – aus dem Blickwinkel der Mathematik!

1. Die „Nosferatu und Dracula“-Filme

Es ist bekannt, dass Knoblauch und Kruzifixe Bram Stokers Dracula bzw. sein Untoten-Pendant Nosferatu in den zahlreichen Vampir-Filmen vor Schrecken ihr Blut gefrieren lassen – aber auch vor der heiligen Zahl!

Da sage noch einer, Kinder könnten sich nicht gegen Dracula zur Wehr setzen. Denn Draculas Achillesferse ist und bleibt auch die heilige Zahl. Daher beißt er auch bei Waisenkindern auf Granit!

Nosferatu hat mit der heiligen Zahl das gleiche Problem wie Dracula: Er kann sie weder hören noch sehen – da die Zahl 7 quasi sein nicht vorhandenes Blut gefrieren lässt!

Dracula kann keinen beißen, da er ständig flüchten muss! Die Zahl 7, die heilige Zahl, kommt ihm einfach unentwegt in die Quere!

Es fällt Nosferatu genauso wie Dracula zunehmend schwerer, in der Stadt sein Unwesen zu treiben – aufgrund der Zahl 7 – der heiligen Zahl.

2. Die Werwolf-Filme

Was für Dracula und Nosferatu die heilige Zahl bedeutet, das bedeutet für einen Werwolf die silberne Kugel – die perfekte Form – etwas Nichtzuertragendes!

Der Fluchtinstinkt eines Werwolfs ist und bleibt natürlich am stärksten bei silbernen Kugeln! Daher ist der Werwolf auch sofort wieder verschwunden, je mehr es davon gibt!

Selbst moderne Kunst kann für einen Werwolf äußerst schmerzhaft sein! Silberne Kugeln gibt es einfach auch an Orten, an denen man diese zunächst nicht unbedingt vermutet!

3. Die Frankenstein-Filme

Harmonien und insbesondere Symmetrien üben auf Frankensteins Monster, der künstliche Mensch in vielen „Frankenstein“-Filmen, eine ganz besondere Faszination aus. Schließlich weist es viele Unsymmetrien auf, was ihm augenscheinlich bewusst ist.

Frankensteins Monster sucht gerade das, was ihn nicht gerade optisch auszeichnet: harmonische Formen. Neben Blumen zeichnen sich besonders auch Schmetterlinge in der Natur hierdurch aus!

Bei seinem Marsch durch die Natur bleibt Frankensteins Monster fasziniert vor einer Mühle stehen, die Symmetrien ihrer Flügel ziehen ihn in seinen Bann.